VOGELPERSPEKTIVE - Pressestimmen

Release 25. November 2011

Vol 1. :
TITEL MAGAZIN 24.11.2011 von Tom Asam
Vogel scheint einer jener Menschen zu sein, die die Kreativität der Metropole in die Provinz zu verlegen imstande sind. Dabei kommt es nicht etwa zu Qualitätsverlusten, sondern zu einem spürbaren wie fruchtbaren Aufeinandertreffen von Gegensätzen. (…)hier herrscht keine Sekunde Langeweile oder Beliebigkeit, und man kann sich in der Tat vorstellen, dass diese Musiker auch auf vier weiteren Alben mit ihren Improvisationen begeistern werden. File under Postjazz, Postrock, Alpenlandavantgarde oder Doom 3000. Egal, aber Reinhören ist Pflicht für alle Hörer mit offenen Ohren!

KOPFHÖRER.EU dez 2011-12-01
Da wären z. B. das wuchtige Jim Crow, elektronsch treibend, … mit grandiosem Violinensolo, … Vogels Gespür für den richtigen Ton – in Kombination mit dem richtigen Beat – ist ganz hervorragend. Vol. 1 klingt nach Stockhausen, dem legendären Acid Mothers Temple oder Collection Of Improvising Artists. Frei heraus und ohne musikalische Hemmungen ist Vol. 1 zu einem, man verzeihe mir die Ausdrucksweise, „krassen“ Album geworden.

KULTURMAG.de dez 2011-12-01
Soul, den muss man beherrschen, wenn man mit Vogel kooperieren will, so wie die Musiker, die er für den ersten Teil seines fünfteiligen Zyklus in dem kleinen österreichischen Kaff Bezau um sich gesammelt hat. Wir reden hier aber nicht von Samt und Seide: „Vogelperspektive” präsentiert komplizierte Musik, keine Frage, aber mit einer großen Leichtigkeit vorgetragen.

JAZZTHING Nov 2011 – Götz Bühler (Feature!!!)
“Selten ist komplexe Musik mit einer derartigen Leichtigkeit dargeboten worden”

JAZZPODIUM Nov 2011
Sieben Stücke mit unterschiedlicher Besetzung … knattern, rattern und flattern im Schwebezustand aus elektronischen und akustischen Instrumenten hinaus und zeigen sich im Zustand ihrer Befreiung. Wenn ein Mann namens Vogel aus der Vogelperspektive hinab schaut auf die Welt der Klänge, dann ist das nicht nur ein nettes Wortspiel.

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Dez 2011 Karl Lippegaus
“Morricones `Mann mit der Mundharmonika´ehrt nun auf völlig andere, herrlich bizarre und wilde Art der österreichische Percussionist Alfred Vogel. Erfrischend …

SÜDDEUTSCHE Zeitung 7. und 8. Jänner 2012 – Karl Bruckmaier
Elemente des Jazz sind inzwischen integraler Bestandteil von elektronischer Musik, Rock, Hip-Hop, egal was: und damit ist nicht das gelegentliche Saxofonsolo gemeint, sondern der Gestus, für den Jazz steht, die Selbstbestimmtheit, das Bewusstsein, auch andere Wege gehen zu können. Ein exzellentes Beispiel für diese vielleicht erst jetzt erlangte Universalität einer Musik, die man einst Jazz genannt hat, ist die Compilation „Vogelperspektive Vol. 1“ (Boomslang Rec.) des Vorarlberger Schlagwerkers Alfred Vogel. In Zeiten von Datentausch via Internet und Billigflügen ist ein Ort wie Bezau nicht mehr notwendigerweise ein Synonym für Provinz, sondern kann temporär Mittelpunkt eines ganzen Musikkosmos sein, wenn dort unter Teilnahme von Stars aus Übersee und Freunden von Nebenan aus dem Moment heraus eine stilistisch so vielfältige Musik geschaffen wer-den kann, wie Vogel sie 2012 auf gleich fünf nach dieser Compilation mit höchster Spannung erwarteten Alben veröffentlichen will und wird. Terra incognita gleich ums Eck.

KULTBOTE.de – deutsche Netzzeitung für Rezensionen aller Art / Februar 2012
„Anhören – immer wieder, immer wieder was Neues, immer mehr, immer besser.“

JAZZTHING über die Glorreichen Sieben:
„Die Glorreichen Sieben“ sind ein Quartett, das aus „Western Themen“ moderne Großstadtimprovisationen macht. Und das sind sicher nicht die einzigen angenehmen Überraschungen bei dieser Produktion. Die zweite „Vogelperspektive“ des Percussionwunders und Produzenten Alfred Vogel widmet sich Aufnahmen mit dem Gitarristen Kalle Kalima, dem Bassisten Flo Götte und dem Drummer Christian Lillinger. Die drei Sound-Söldner aus Berlin, bekannt von Bands wie Hyperactive Kid, Baby Bonk oder Johnny La Marama, fielen bei Vogel am Vorarlberg ein, um Elmer Bernsteins Thema zu „The Magnificent Seven“, Musiken aus „Bonanza“ oder „Winnetou“ oder Ennio Morricones „Für Eine Handvoll Dollar“ zu spielen. Mutig und stolz gehen diese Improvisationscowboys die Vorlagen an, saugen sie auf, untergraben und zersetzen sie. Immer hört man die Originale durch, bevor die „Glorreichen Sieben“ mit ihnen durchgehen. Anfangs klingt es also nach „Western“, bald vor allem wild, besonders wenn Kalle Kalima einen Jimi Hendrix im Stetson beschwört oder seine Maschinengewehrgitarrensalven über die percussive Prärie jagt. Ein heißer Ritt – und glorreich sowieso.
GB